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Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten in der Stadtpfarrkirche werden nicht mehr so viele Kirchenbänke im Gotteshaus stehen wie bisher. Das hat zur Folge, dass einige der Sitzgelegenheiten nicht mehr benötigt werden. Die Kirchenverwaltung erwägt deshalb, die überzähligen Bänke an Interessenten abzugeben.

Eine Abgabe der Bänke gegen Spende ist allerdings nur ohne die Seitenwangen möglich. Die geschnitzten Seitenteile sind historisch und geschützt.

Neben den Kirchenbänken gibt es noch weitere Elemente, die in der restaurierten Kirche keine Verwendung mehr finden. Dazu gehören Eichendielen, Stühle aus der Schunterkapelle und die Lampen, die bislang die Kirche erleuchtet haben. Auch hier wäre P. Markus froh, wenn sich Abnehmer finden würden, damit die Gegenstände weiter genutzt werden.

Interessenten können sich an das Pfarrbüro in Münnerstadt wenden (Tel. 09733/9630).

 

Mit Bittprozessionen an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt wird in der katholischen Kirche für gutes Wetter, eine gute Ernte und Schutz vor Naturkatastrophen gebetet. Auch in Münnerstadt hat sich diese Tradition gehalten, allerdings gibt es mittlerweile nur noch eine Bittprozession am Dienstag.

Auch in diesem Jahr zog vor dem Feiertag wieder ein kleiner Kreis Gläubiger mit musikalischer Begleitung durch die Stadtkapelle von Althausen nach Münnerstadt. In der Klosterkirche endete die Prozession mit der Messe. Im Anschluss daran gab es eine kleine Stärkung für die Teilnehmer. Die Vorbereitung der Bittprozession lag wie in den Jahren zuvor in den Händen des Arbeitskreises „Schöpfung bewahren“. Für die Wallfahrerbrotzeit hatte das Münnerstädter Gemeindeteam gesorgt.

Erinnerung an frühere Zeiten

Ältere Münnerstädter können sich noch gut an die Zeit erinnern, als es am Montag, Dienstag und Mittwoch vor Christi Himmelfahrt jeweils eine Bittprozession in den Morgenstunden gab.

Am Montag wurde zur Talkirche gewallt, am Dienstag gab es die Prozession an der „Langen Wand“ (entlang der Stadtmauer) und am Mittwoch die nach Althausen.

Start war für die Talkirch- und Althausen-Bittprozession jeweils schon früh um 6 Uhr, erinnert sich Fritz Beudert, der als Schulbub und Jugendlicher teilgenommen hat. Die Lange-Wand-Prozession begann um 7 Uhr.

Unterricht begann später

Immer dabei waren die Schulkinder. Schulbeginn war an diesen Tagen zur Freude aller Schulkinder erst deutlich später, manchmal fiel der Unterricht am Vormittag ganz aus, weil es dauerte, bis die Prozession von Althausen oder der Talkirche wieder zurückkam. Als junger Kreuzträger an der Spitze des Zugs sei er deshalb von den anderen Schülern immer ermahnt worden, nicht so schnell zu gehen.

Wenn die Münnerstädter nach Althausen wallten, fand in der dortigen Dorfkirche ein Gottesdienst statt. Fest eingeplant war auch eine Pause in der örtlichen Gastwirtschaft, bei der es für die Kinder Limonade gab. Danach ging es zurück nach Münnerstadt.

Um die Stadtmauer

Die Lange-Wand-Prozession endete mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche, zu dem auch Wallfahrer aus Burghausen, Burglauer und Reichenbach kamen. Die Gläubigen aus den drei Orten zogen damals von ihren Heimtorten aus in einer Prozession zur Münnerstädter Kirche. Diese sei dann immer sehr voll gewesen, erinnert sich Fritz Beudert zurück.

Gut besucht waren an diesem Tag auch die Bäckereien, Gaststätten und Metzgereien. Denn die auswärtigen Wallleute stärkten sich dort, ehe sie wieder in ihre Heimatdörfer zurückzogen.

Wie lange es in der Nachkriegszeit diese morgendlichen Bittprozessionen gegeben hat, kann Fritz Beudert nicht sagen. Für ihn sind es Kindheits- und Jugenderinnerungen aus den 1950er Jahren. Laut Erinnerungen anderer Münnerstädter hat es diese morgendlichen Prozessionen vor Christi Himmelfahrt mindestens noch bis in die frühen 1960er Jahre hinein gegeben.

Die Bittprozession nach Althausen hat sich bis heute erhalten, auch wenn sie mittlerweile in die Abendstunden verlegt worden ist und in verkürzter Form stattfindet. Allerdings sind es nur noch wenige Gläubige, die diese Tradition pflegen. Bis vor einigen Jahren gab es zudem noch eine Bittprozession zur Wendelinuskapelle, die von der Pfarrkirche durch die Kleingärten des Ortes hoch zur Kapelle am Karlsberg zog.

 

 

 

Im Rahmen der Kinderkirche finden 2024 im pastoralen Raum Münnerstadt verschiedene besondere Gottesdienstangebote statt, ebenso für den Bereich der Familiengottesdienste.

 

 Nach mehrjähriger Pause wegen der Coronapandemie veranstaltete unser Gemeindeteam in Münnerstadt wieder einen Seniorennachmittag in der Alten Aula. Rund 110 Frauen und Männer ab 72 Jahren erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag.

Bewirtet wurden die Gäste vom Gemeindeteam und treuen Helferinnen und Helfern mit Kaffee und Kuchen und später noch mit Wein, Bier, Limonade  sowie Zwiebelplootz und Stängchen. Pfarrer P. Markus Reis freute sich, dass es heuer wieder möglich war, die Senioren der Pfarrgemeinde zu einem solchen Nachmittag einzuladen. Er bedankte sich für das zahlreiche Kommen und die Organisation des Festes. Auch Gemeindeteam-Sprecherin Ulrike Jira war froh, dass es wieder ein solches Angebot für die älteren Menschen aus der Pfarrei geben konnte.

Im Rahmen der Veranstaltung hielt Paul Ziegler einen Kurzvortrag über die laufende Kirchensanierung. Seit Beginn der Arbeiten im Jahr 2019 dokumentiert er den Fortgang der Sanierung. Besonders interessant waren natürlich die Fotos aus der jetzt geschlossenen Kirche. Denn zwischenzeitlich sind dort alle Bänke ausgebaut.

P. Markus Reis lud alle Anwesenden ein, am Sonntag, 19. November, um 15 Uhr ein, in die Stadtpfarrkirche zu kommen. Dort wird er für eine Baustellenführung die Kirche für Interessierte öffnen.

Jürgen Ballner unterhielt anschließend die Gäste auf seinem Keyboard mit Musik. Liederhefte wurde verteilt und so konnten alle nach Herzenslust bei den bekannten Melodien, alte Schlager und Volkslieder, mitschmettern.

 

 Zwei hochkarätige Fachleute mittelalterlicher Kunstgeschichte aus Polen waren Gast in Münnerstadt und erhielten eine Führung durch die derzeit geschlossene und in Sanierung befindliche Stadtpfarrkirche. Prof. Marek Walczek und Dr. Dobrosława Horzela von der Jagiellonian Universität in Krakau  sind Experten  für spätmittelalterliche Kunst, Veit-Stoß und Glasmalereien in Polen.

Die Münnerstädter Tafelbilder von Veit-Stoß konnten die Experten jedoch nicht an ihrem angestammte Platz in der Stadtpfarrkirche besichtigen, sondern nur im Diözesanmuseum in Würzburg. Dort befinden sich die mittelalterlichen Kunstwerke derzeit im Depot, damit sie unbeschadet die Sanierungsphase der Kirche überstehen. P. Markus Reis hatte Prof. Walczek und Dr. Horzela bei einer Besuchsanfrage mitgeteilt, so dass die beiden die Altartafeln bei einer Führung in Würzburg besichtigen konnten.Doch die Kirche in Münnerstadt wollten sich die polnischen Fachleute nicht entgehen lassen, wussten jedoch nicht, dass die Kirche mittlerweile komplett geschlossen ist. Am Samstag Nachmittag bekam P. Markus überraschend  einen Anruf: „Hier ist Dobrosława Horzela. Wir stehen vor Ihrer Kirche - aber sie ist geschlossen.“ Kurzfristig machte der Münnerstädter Pfarrer dann am Sonntag eine Führung für seine beiden Gäste möglich.  "Sie waren sehr interessiert, sehr informiert, und es war eine sehr herzliche Atmosphäre“, so P. Markus. Auch kennen die beiden Forscher Mitbrüder aus dem Augustinerorden in Krakau, freute sich P. Markus

Spontan lud P. Markus Reis seine Gäste dann noch zum gemeinsamen Mittagessen im Konvent St. Josef ein. 

 

 

 

Beim Erntedank-Gottesdienst am 1.10.2023 in der Klosterkirche wurden  mit "Vergelt’s Gott“ und einem kleinen Geschenk, das einen Bezug zur Kirche hat, Hildegunde Novak, Elvira Pfeufer, Fritz Beudert, Rita Pascher und Charlotte Mann verabschiedet. Sie scheiden aus Altersgründen aus dem Putzteam aus, haben sie doch die 80 schon überschritten.

Seit Jahrzehnten wird die Pfarrkirche regelmäßig von einem Team von etwa zehn bis 14 Ehrenamtlichen geputzt und gepflegt. Je nach Anzahl der Gottesdienste bis vor zehn 10 Jahren wöchentlich, später dann alle zwei Wochen nach Bedarf. Manche der fleißigen Helferinnen und Helfer waren bzw. sind seit Jahrzehnten dabei. Bis vor Corona, als alle noch rüstiger waren und besser gehen konnten, gab es einmal im Jahr einen gemeinsamen Ausflug. In den letzten Jahren wurde  stattdessen in Christian Schmitt’s Garten bei Kaffee und Kuchen und Gegrilltem gefeiert.

Seit Januar 2023 wurden die Gottesdienste in die Klosterkirche verlegt; zunächst zur Energieeinsparung, inzwischen auch wegen der Bauarbeiten in der Kirche.  Deshalb ruht bis Ende 2024 die Arbeit des Kirchenputzteams.

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 Zum Erntedank war die Klosterkirche festlich mit Gaben der Natur geschmückt. Fotos: Hans Beudert

 

Erntedank

 

 

 Ein Ausflug nach Schweinfurt mit jede Menge Action war die Belohnung für die Burghäuser Ministranten. Damit bedankte sich die Pfarrgemeinde für den treuen Altardienst.  Die Minis hatten viel Spaß beim Bowling. Außerdem ging es zum Pizza-Essen. Den Ausklang bildete ein Spiele-Abend.

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 Die Minis aus Burghausen beim Ausflug. Foto: Verena Katzenberger

Der gelobte Feiertag in Münnerstadt am Freitag, 8. September, wird mit einem Gottesdienst und der sogenannten Schwedenprozession gefeiert.

Der Festgottesdienst beginnt um 10.30 Uhr in der Klosterkirche. Um 14 Uhr findet die Prozession zu den Stadttoren statt. Beginn ist wieder in der Klosterkirche. Von da zieht die Prozession über den Stenayer Platz (Station im Jugendhaushof am Dicken Turm), weiter über die Bauerngasse zum Oberen Tor, wo die 2. Station aufgebaut ist. Von dort geht es zur 3. Station, die sich am Jörgentor befindet. Der Rückweg verläuft über die Deutschherrnstraße zur Klosterkirche.

Im Anschluss an die Prozession gibt es im Innenhof des Deutschordensschlosses einen Umtrunk mit Imbiss.

 

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Die Anwohner am Prozessionsweg sollen ihre Häuser nach alter Tradition schmücken. Foto: Heike Beudert

 

 

 

 

Pfarrer P. Markus Reis bittet alle Münnerstädter darum, die Häuser entlang des Prozessionswegs zu schmücken. "Da durch die Aufnahme des gelobten Feiertages in die Liste des immateriellen Kulturerbes möglicherweise auch auswärtige Zuschauer zur Prozession in der Stadt sein werden, ist es umso wichtiger, dass die Prozession als religiöse, geistliche Veranstaltung erfahrbar wird und nicht als eine Art Vorführung", schreibt P. Markus im Pfarrbrief. Deshalb sollen die Münnerstädter sich zahlreich beteiligen, mitbeten und mitsingen. "Durch uns alle lebt dieses Erbe, wenn wir es leben".

 

 Einen angenehmen Tag erlebten zahlreiche Familien und Gemeindemitglieder beim Pfarr- und Kindergartenfest im und am Jugendzentrum. Der Gemeindegottesdienst und eine Andacht für die Kindergartenkinder hatten den Auftakt des Festes gemacht.

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen bot der Garten des Jugendzentrums ausreichend schattige Plätze für ein gemütliches Zusammensitzen. Für die Kindergartenkinder gab es ein buntes Spiele-Angebot, das gerne angenommen wurde. Mit viel Applaus wurde die Aufführung der Kita-Kinder begleitet, die vom Kita-Team einstudiert worden war.  Beliebt war auch wieder die Tombola des Kindergartens, bei der es viele Preise zu gewinnen gab.

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Pfarr- und Kindergartenfest. Foto: Heike Beudert

 

 

Möglich wurde das Pfarr- und Kindergartenfest wieder durch die Unterstützung zahlreicher Gemeindemitglieder und Eltern der Kindergartenkinder. Auch die kirchliche Jugend packte eifrig mit an. Die Ministranten und die Pfadfinder packten mit an und halfen so dem Gemeindeteam und dem Elternbeirat, das Fest zu stemmen.

Für alle Unterstützung sagen wir ein herzliches Vergelt´s Gott.

 

 

 

 

 

Zahlreich waren die Gläubigen am Pfingstsonntag zur Maiandacht in die Talkirche gekommen. Viele waren mit dem Rad unterwegs. Denn an diesem Tag segnete Pater Rudolf Götz die mitgebrachten Fahrräder.

Die Gottesdienstteilnehmer kamen aus Münnerstadt und den umliegenden Ortschaften. Auf dem Vorplatz der Kirche und rund um das kleine Gotteshaus standen die Fahrräder aufgereiht, um den Segen zu erhalten.  Wie schon seit einigen Jahren üblich gibt es normalerweise dazu auch einen Aufkleber, der ans Fahrrad angebracht werden kann. Sehr zum Bedauern von P. Rudolf kamen die Aufkleber heuer nicht rechtzeitig an und konnten in diesem Jahr deshalb nicht verteilt werden. Sobald das Paket eingetroffen ist, wird ein Teil der Aufkleber in der Talkirche ausliegen, auch im Pfarrbüro kann man sich einen abholen, teilte P. Rudolf den Anwesenden mit.

 

Unser jährliches Pfarr- und Kindergartenfest findet am Sonntag, 18. Juni statt.

Den Auftakt macht der Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Klosterkirche, ehe der Festbetrieb gegen 11.30 Uhr mit einem Mittagstisch am und im Jugendzentrum öffnet. Zum Mittagessen gibt es fränkisches Hochzeitsessen oder Spätzle mit Soße. Auch der Grill ist angeschürt.

Um 13.30 Uhr beginnt ein Gottesdienst für die Kindergartenkinder und deren Familien in der Klosterkirche. Um 14.15 Uhr gibt es eine Aufführung der Kindergartenkinder. Danach wartet auf die kleinen Gäste ein abwechslungsreiches Programm, während die Erwachsenen beim Festbetrieb gemütlich beisammen sitzen können.

Für die Kaffeebar beim Pfarr- und Kindergartenfest werden gerne Kuchenspenden entgegengenommen. Gespendete Kuchen können am 18. Juni ab 10 Uhr direkt im Jugendzentrum abgegeben werden.

 

 

 

 Die Kirchenruine am Michelsberg wird von Gläubigen ebenso gerne besucht wie von Wanderern. Männer aus Burghausen und Reichenbach sorgen unter Federführung von Robert Reuscher (Burghausen) dafür, dass die Besucher eine gepflegte Anlage vorfinden.

Bei ihrem Frühjahreseinsatz mähten die Männer das Wiesengelände rund um die Ruine, säuberten die Anlage und entfernten angeflogenes Unkraut aus den Fugen des historischen Mauerwerks.

Robert Reuscher kommt regelmäßig zum Michelsberg und hat ein Auge darauf, dass  die Kirchenanlage im würdigen Zustand bleibt.

 

 

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